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Aber das kennen sie ja schon...

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Ich weiß gar nicht genau, wie oft ich das in den vergangenen Wochen und Monaten gehört habe. Mit dem dritten Kind gilt man offensichtlich als Vollprofi. Aber irgendwie ist doch alles anders.

Der Tag wird strukturiert vom 4-Stunden-Trinkrythmus des Babys - das vergisst man ziemlich schnell wieder. Jedes Mal, wenn ich wieder ein Fläschchen mache, denke ich mir, dass ich bei den anderen beiden mehr geschafft habe. Dazwischen wird für die anderen gekocht, gespielt, gebastelt, der Geschirrspüler eingeräumt, die Waschmaschine angemacht, Betten gemacht, gesaugt, der Müll rausgebracht, abgewaschen, Fläschchen ausgekocht (meine Kinder funktionieren alle nicht richtig, Brust mochten sie nicht, ich habs versucht, also bitte keine Muttermilch-ist-viel-besser-Diskussion), Spülmaschine ausgeräumt, Trockner angemacht und zweite Ladung in die Waschmaschine, einkaufen fahren... Dann natürlich noch duschen, Zähne putzen, Haare kämmen, soziale Kontakte pflegen, alles irgendwie.

So muss sich ein Rentner fühlen, nachdem er sich jahrelang auf den wohlverdienten Ruhestand gefreut hat und sich zig Sachen dafür vorgenommen hat, hat er für nichts mehr Zeit. Willkommen in meinem Leben. Das bin ich - Dreifachmama in Elternzeit, Lehrerin aus Leidenschaft (ich weiß, klingt patetisch), manchmal ein wenig überfordert und nahezu täglich erestaunt über ihre Umwelt. Und manchmal denke ich einfach, dass dieses erstaunt bleiben nicht unbeachtet bleiben darf. Und Twitter hat einfach zu wenig Zeichen dafür.

 

Liebe Grüße

S.

17.11.15 10:49
 


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